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Bericht der 7. Runde Regionalliga Süd-Ost SK Landshut - SK Freising  2,5:5,5

 

Schachklub Landshut unterliegt dem SK Freising mit 2,5:5,5

Die Erste muss nach der 2,5:5,5 Niederlage weiter um den Verbleib in der Regionalliga Süd-Ost zittern. Paul Westenthanner pflanzte seinem Gegenüber mit einem taktischen Scharmützel einen Bauern auf die zweite Reihe. Diesen nutzte er als Dreh- und Angelpunkt um am ersten Brett entscheidenden Materialvorteil zu erzielen. Am zweiten Brett agierte Johannes Oberpriller zu passiv. Daher konnte er nicht verhindern, dass die feindlichen Steine wie Bienen ausschwärmten und den Nektar aus einer Stellung einsammelten. Josef Schubert streute mit dem Budapester Gambit zu viel Paprika aufs dritte Brett. Diese Überwürzung brachte ihn  zu sehr ins Grübeln und er überschritt in ausgeglichener Position die Bedenkzeit. Am vierten Brett wurde Joachim Siebert Opfer einer Fata Morgana und er gab ohne Not den Turm für einen Läufer. Der Freisinger ergriff die Gelegenheit beim Schopf  und ließ sich dann die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Sharhokh Nazari inszenierte am fünften Brett aktives Figurenspiel. Mit diesem öffnete er den weißen Königsflügel wie eine Sardinenbüchse und verleibte sich einen fetten Punkt ein. Bei Johann Sellmayer entwickelte sich am sechsten Brett ein wildes Handgemenge. In diesem konnte er mit den Türmen die gegnerische Dame nicht im Zaum halten und musste schließlich den Kampf für eine verlorene Sache einstellen. Am siebten Brett brauchte Philipp Sadlo schon etwas Glück, dass der Gegner seine Chancen nicht nutzte und ins Remis einwilligte. Von den Geschehnissen am achten Brett liegen dem Berichterstatter nur kryptische Aufzeichnungen vor, die auf einen kuriosen Partieverlauf schließen lassen. Gesichert ist, dass Bek Shakirov am Ende mit einem Turm weniger und leeren Händen dastand.