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Schachklub
Landshut weist den SC Rottal-Inn II in seine Schranken
Nach dem
5,5:2,5 Erfolg kann die Erste den abschließenden Begegnungen mit den Topteams
der Niederbayernliga aus Ergolding und Regen/Zwiesel gelassen entgegen sehen.
Paul Westenthanner ließ sich am ersten Brett in undurchsichtige Verwicklungen
am Damenflügel ein. Dabei kam ihm ein Turm für nur einen Läufer abhanden und
seine Partie war ein Kind des Todes. Nach einem Kurzremis von Hennadii
Zinchenko am zweiten Brett nahmen die Landshuter ab Brett drei richtig Fahrt
auf. Zunächst agierte Horst Schmaus noch mit der gebotenen Vorsicht, war aber später
hellwach und präsent, als es den entscheidenden Figurengewinn zu erspähen galt.
Am vierten Brett opferte Josef Schubert reichlich optimistisch einen Springer
für drei Bauern um eine Attacke gegen den schwarzen König zu reiten. Dank der
suboptimalen Verteidigung seines Kontrahenten gelang ihm aber noch mittels
Dauerschach die Punkteteilung. Joachim Siebert agierte am fünften Brett ebenso
aggressiv, aber noch erfolgreicher. Geschickt nutzte er eine offene Linie um
mit dem weißen Monachen lustige Fesselspiel zu betreiben, die den Gegner Haus
und Hof kosteten. Am sechsten Brett war Johann Sellmayer seinem Gegner beim
lavieren meist einen Schritt voraus. So gelangte er mit seinen Türmen hinter
die Abwehr des Gästespielers und dies ermöglichte wie beim Fußball den
entscheidenden Torerfolg. Am siebten Brett hatte der Spieler aus dem Rottal
ohne Not auf die Rochade verzichte und sich so eine beengte Position eingebrockt.
Dann beginn er glatten Selbstmord, als er zur Freude von Waldemar Polster für
dessen Läuferpaar die Stellung öffnete. Anton Kosinoga errichtete am achten
Brett mit Läufer und Bauer eine vermeintliche Festung. Zum Glück entging seinem
Gegenüber, dass diese auf Sand gebaut war und anstatt die Unterspülung mit dem
Turm voranzutreiben bot er Remis.
In die
Bezirksliga Ost muss die Zweite zum Abschluss eine bittere 1:7 Abfuhr gegen den
Ligaprimus SC Vilshofen einstecken. Nur Bek Shakirov und Dagobert Langer
gelingt wenigstens ein Remis.
In der
Kreisliga West trennt sich die Dritte vom TSV Ergolsbach mit 2:2. Es punkten Franz
Westenthanner und Erik Jung. Erik gewann alle Partien, war mit 6 aus 6 der
Garant für den Platz im Mittelfeld der Tabelle und hat sich für höhere Aufgaben
empfohlen. Die Vierte verliert beim SK Landau-Dingolfing 2 mit 0,5:3,5. Garbi
Artiom verhindert mit seinem Remis die Höchststrafe.
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