|
Sie sind Besucher

seit 28.10.2000
|
|
|
Bericht
der 7. Runde Niederbayernliga SK Landshut - SC Rottal Inn 4:4
|
|
Schachklub
Landshut holt Punkt gegen den Tabellenführer
Nach
dem bislang durchwachsenen Saisonverlauf war mit einem 4:4 gegen den SC Rottal-Inn
nicht unbedingt zu rechnen. Ein Zähler, der für den Klassenerhalt in der Niederbayernliga
noch immens wichtig werden könnte.
Am ersten Brett spielte Paul Westenthanner couragiert nach vorne und
neutralisierte so gekonnt den Spitzenspieler der Gäste. Auch an den Brettern drei
und sechs wurde der Punkt geteilt. Horst Schmaus und Johann Sellmayer tauschten
alle gefährlichen Figuren zurück in die Schachtel und auf den 64 Feldern blieb
nichts Spannendes zurück. Leider blieb dies Hennadii Zinchenko am zweiten Brett
versagt. Die giftigen Leichtfiguren des Gegners erbeuteten einen Turm, den der Landshuter
mit seinem reichlich fußlahmen Springer nicht im Zaum halten konnte. Josef Schubert
machte diese Niederlage am vierten Brett mit viel Glück wieder wett. Lange gelang
es ihm nicht, seine überlegene Stellung in etwas Zählbares zu verwandeln. Doch
just als sich alles in Wohlgefallen aufzulösen schien, wickelte sein Kontrahent
zum Entsetzen der Gäste in ein verlorenes Bauernendspiel ab. Am fünften Brett stand
Joachim Siebert ebenfalls verheißungsvoll. Aber dem schwarzen Angriff am Damenflügel
fehlt der letzte Schwung und der Widerstand der weißen Steine war nicht zu
brechen. Am siebten Brett arbeiteten sich die Protagonisten bis ins Läuferendspiel
aneinander ab, mussten dann aber doch friedlich die Hände schütteln. Des Dramas
letzter Akt wurde im achten Aufzug aufgeführt. Philipp Sadlo bekam von seinem Gegenüber
einen Turm überreicht. Doch statt das Geschenk einzupacken, stellte er seine Dame
in eine verhängnisvolle Fesselung und die Partie endete mit Dauerschach.
|
|