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| Bericht der
8. Runde Niederbayernliga SK Landshut I - SV Deggendorf I 5,5:2,5 |
| Schachklub
Landshut steht mit einem Bein in der Regionalliga
Die erste Mannschaft gewann das Spitzenspiel gegen Deggendorf I klar
mit 5,5 : 2,5. Nun genügt in der letzten Runde gegen die "Zweite" von
Deggendorf bereits ein 4:4 um aus der Niederbayernliga aufzusteigen.
Den ersten Zähler verbuchte Josef Schubert, da sein Gegner die Zeitumstellung im wahrsten
Sinne des Wortes verpennt hatte und zu spät am dritten Brett erschien. An Brett eins gab
man sich keine Blöße. Wolfgang Schmidt fuhr somit einen sicheren halben Punkt ein. Horst
Schmaus attackierte am zweiten Brett mit dem Panow-Angriff mutig den schwarzen König. Der
Gegenangriff seines Kontrahenten war zu langsam und Schmaus schritt als erster zu
Exekution. Am vierten Brett entwickelte sich ein elegantes Florettgefecht der
Läuferpaare. Die letzte Parade jedoch misslang Joachim Siebert und die Riposte des
Deggendorfers versetzte seiner Position den Todesstoß. Andreas Schratzenstallers Figuren
tanzten am fünften Brett im Königsinder förmlich RocknRoll und schleuderten
einen weißen Springer entscheidend vom Brett. Am sechsten Brett demonstrierte Wolfgang
Latzel die Macht eines Freibauern. Am Ende zappelte der feindliche Monarch dann sogar noch
im Mattnetz. Der Gegner von Andreas Strangmüller jagte am siebten Brett verzweifelt einem
Minusbauern nach. Dadurch abgelenkt übersah er, dass ihm der Landshuter Turm und Dame
abnahm. Am achten Brett zündete Ortwin Bock mittels Bauernvorstoß eine Handgranate. Aber
leider warf er den Stift weg, so dass seine eigene Stellung in die Luft flog.
Die zweite Mannschaft erreichte Dank einer fulminanten Gewinnpartie von Karl König in
Eggenfelden ein 4:4. Mit etwas Glück kann in der letzten Runde der Klassenerhalt
vielleicht doch noch geschafft werden. |
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