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Bericht der 8. Runde Regionalliga Süd-Ost SK Landshut - SU Ebersberg-Grafing II 5:3

 

Schachklub Landshut sichert Klassenerhalt in der Regionalliga Süd-Ost

Die Erste behält nach einer konzentrierten Leistung gegen die SU Ebersberg-Grafing mit 5:3 die Oberhand. Mit erreichten 10 Punkten und dem 4. Tabellenplatz haben die Landshuter auch die letzten theoretischen Abstiegsszenarien ins Reich der Unmöglichkeit verbannt.
Michael Nurbekoglu verteidigte am ersten Brett sein französisches Bollwerk umsichtig, so dass der Ebersbeger nach fast 6 Stunden Spielzeit seine Angriffsbemühungen einstellte und ins Remis einwilligte. An den Brettern zwei und sieben stellten Horst Schmaus und Joachim Siebert nach dem Aufmarsch der Figuren fest, dass sich auf keinem der 64 Felder echte Action andeutete. Ihre Gegner waren der gleichen Ansicht und zwei Friedensschlüsse die logische Folge. Wolfgang Schmidts schwarze Steine kannten am dritten Brett im Engländer nur eine Richtung: nach vorn. Dabei sammelten sie emsig Stellungs- und Materialvorteile, angesichts derer Schmidts Kontrahent schließlich kapitulierte. Einen völligen Blackout leistete sich Alexander Wist am vierten Brett. Er vergaß bereits im achten Zug einen geschlagenen Springer zurückzunehmen, wonach für ihn rasch die Lichter ausgingen. Am fünften Brett legte Andreas Neubauer konsequent und schmerzhaft seine Finger in die Stellungswunden des Weißen. Nach weiteren kraftvollen Zügen hieß die Diagnose für den Gegner Exitus. Bei Josef Schubert entwickelte sich am sechsten Brett im geschlossenen Sizilianer ein zähes Positionsgefecht. Doch plötzlich öffnete ihm sein Gegenüber eine Schneise zum König, auf der Schubert hocherfreut wie siegreich einmarschierte. Am achten Brett erspielte sich Heinz Kunz im Damengambit eine aussichtreiche Position. Doch dann plagten ihn unbegründete Zweifel ob der Sicherheit seines Monarchen und er flüchtete sich in den sicheren Remishafen.
In der Bezirksliga West bleibt die Zweite Primus Landau-Dingolfing weiter auf den Fersen und ist nach dem 5:3 gegen den FC Ergolding II bestens für die entscheidende Begegnung in Dingolfing gerüstet. An den vorderen Brettern hielten Wolfgang Latzel, Andreas Strangmüller und Ortwin Bock den Laden zusammen. Routinier Edurad Korber siegte mit einer souverän vorgetragenen Positionspartie. Und auch auf den Nachwuchs war Verlass. Philipp Sadlo ließ sich nicht bezwingen, während sein Bruder Johannes und Paul Westenthanner mit ihren Gegnern kurzen Prozess machten.