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Bericht der 8. Runde Regionalliga Süd-Ost SK Landshut - SV Ilmmünster  4,5:3,5

 

Schachklub Landshut punktet gegen Ilmmünster

Mit Geschick und einer Portion Glück schlägt die Erste den SV Ilmmünster im Krenkl mit 4,5:3,5. Die Landshuter müssen aber weiterhin die Rote Laterne in der Regionalliga Süd-Ost tragen. Jürgen de Voogt handelte sich am ersten Bett eine windschiefe Königsstellung ein. Statt diese einzureißen, tauschte sein Kontrahent aber die Damen, geriet völlig auf die schiefe Bahn und musste nach schweren Materialverlusten in hoffnungsloser Lage die weiße Fahne hissen. Ein trauriges Bild ergab sich für die Hausherren an den Brettern zwei und sechs. Horst Schmaus und Joachim Siebert wurden beide von den schwarzen Steinen am Königsflügel wie vom D-Zug überrollt. Dafür lächelte Fortuna den Landshutern am dritten Brett wieder zu. Paul Westenthanner hatte sich zäh mit dem Nimzo-Inder verteidigt, stand aber im Turmendspiel ein wenig gedrückt. Sein Gegner wollte dieses mit der Brechstange gewinnen, manövrierte sich dadurch aber zum Entsetzen der Mannschaftskameraden in ein verlorenes Bauernendspiel. Josef Schubert demonstrierte am vierten Brett wie einfach Schach sein kann. Aktive Figuren, eine bessere Bauernstruktur, ein wenig Geduld und schon entschied ein Freibauer am Dameflügel den Tag zu Gunsten des Landshuters. Am fünften Brett tauschten Michael Nurbekoglu und sein Gegenüber fleißig alle gefährlichen Figuren ab und wegen den dadurch stark dezimierten Streitkräften wurde der Friedensvertrag unterzeichnet. Markus Mock wollt am siebten Brett seine französischen Probleme durch ein Opfer von Turm gegen Springer lösen. Der Schuss ging aber leider nach hinten los und die entstandene Stellungsruine nahm Mock bald die Lust am Weiterspielen. Am achten Brett verteilte Ilmmünster das vermutlich kampfentscheidende Gastgeschenk. Der Gegner von Andreas Strangmüller leistete sich schon nach wenigen Zügen einen völligen Blackout, ließ einen Springer schutzlos im Regen stehen und musste aufgeben.