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Bericht der 8. Runde Niederbayernliga  SV Deggendorf II - SK Landshut 4:4

 

Schachklub Landshut holt beim SV Deggendorf 2 nur einen Punkt

Da aber der Spitzenreiter aus Passau gegen Bayerwald/Regen seine erste Niederlage quittieren musste, bleibt die Erste noch im Titelrennen. Allerdings wird in der Schlussrunde gegen den SK Passau II eine ganz andere Leistung von Nöten sein, wenn man im direkten Duell die Meisterschaft in der Niederbayernliga gewinnen will.
Jürgen de Voogt agierte am Spitzenbrett zu sorglos und sein Gegner opferte im Skandinavier frostig den Turm für einen Läufer. Danach galoppierten die schwarzen Springer durch die Stellung und ein mächtiger Huftritt knockte den Landshuter schließlich aus. Am zweiten Brett demonstrierte Horst Schmaus mit der sizilianischen Verteidigung, dass Schach auch die Hohe Schule der Geduld ist: Anfangs einem leichten Druck standhalten, dann die Stellung konsolidieren, später selbst Druck aufbauen, schließlich Figur und Partie gewinnen. An den Brettern drei und sechs reichten für Johannes Oberpriller ein schöner Raumvorteil und für Andreas Strangmüller ein vom Springer unterstützter starker Freibauer nicht aus um den vollen Punt einzufahren. Beide mussten sich daher mit Remis zufrieden geben. Josef Schubert und Wolfgang Latzel zogen die schwarzen Steinen auf solide Bahnen über die 64 Felder. Mehr als zwei Unentschieden waren damit aber an den Brettern vier und acht natürlich nicht zu erreichen. Am fünften Brett hatte Joachim Siebert in einem langwierigen, Londoner Positionsgeschiebe den längeren Atem. Nach einer Unachtsamkeit des Kontrahenten bohrte er diesem einen spitzigen Bauern ins Fleisch und nutzte ihn als Drehscheibe für entscheidende Materialgewinne. Markus Mock baute sich am siebten Brett eine schlagkräftige Stellung auf, konnte sich aber fataler Weise nicht zum entscheidenden Punch hinreissen lassen. Dann agierte er auch noch zu defensiv und gegen die Invasion der feindlichen Figuren war kein Kraut mehr gewachsen.