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Bericht der 8. Runde Niederbayernliga SC Straubing - SK Landshut 4:4

 

Schachklub Landshut holt Punkt in Straubing

Nach spannenden Brettgefechten trennte sich die Erste vom SC Straubing mit 4:4. Durch den Punktgewinn ist der Klassenerhalt in der Niederbayernliga bereits eine Runde vor Schluss unter Dach und Fach.
Paul Westenthanner blickte am Spitzenbrett mit Raum- und Bauernvorteil optimistisch in die Zukunft. Sein Kontrahent führte jedoch trickreich ungleichfarbige Läufer herbei und der Remisschluss war unvermeidlich. An den Brettern zwei und fünf kam bei früh dezimierten Figuren keine rechte Kampfesstimmung auf. Daher unterschrieben Johannes Oberpriller und Joachim Siebert bald die vorgelegten Friedensverträge. Josef Schubert geriet am dritten Brett unter bösen Druck, seine erbitterte Verteidigung kostete den Gegner ab viel Bedenkzeit. Unter dem gnadenlosen Ticken der Uhr verfiel der Straubinger auf einen fatalen Springerrückzug, der dem Landshuter aus dem Nichts einen zwingenden Mattangriff ermöglichte. Am vierten Brett belagerte Horst Schmaus geduldig die feindlichen Bauernschwächen. Dies provozierte einen Fehlgriff des Verteidigers nach dem dieser wegen Figurenverlust sofort die Waffen streckte. Andreas Strangmüller hatte am sechsten Brett den Finger immer am Abzug. Weil aber ein gefährlicher Freibauer eine ruhige Hand verhinderte, wollte die entscheidende Patrone nicht ins Herz des Gegenübers finden und der Zähler wurde geteilt. Am siebten Brett koordinierte Ortwin Bock seine Figuren suboptimal und der schwarze Mehrbauer wurde ihm im Turmendspiel zum Verhängnis. Robert Weindl provozierte am achten Brett mit dem Budapester Gambit turbulente Verwicklungen. Am Ende stand seine einsame Dame gegen die weißen Türme und Läufer nur noch im Hemd da und dieser Punkt blieb an der Donau.

Zum Abschluss der Bezirksliga West musste sich die Zweite dem SC Rottal 4 mit 1,5:2,5 beugen. Reiner Huber blieb siegreich, Enno Uhl holte ein Unentschieden.