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Bericht der 8. Runde Niederbayernliga FC Ergolding - SK Landshut  4:4

 

4:4 im Derby

das bekanntlich seine eigenen Gesetze hat. Nach wechselvollem Verlauf gelingt es der Ersten dem souveränen Tabellenführer den ersten Mannschaftspunkt abzuluchsen. Die Landshuter klettern damit auf den vierten Tabellenplatz in der Niederbayernliga.
Am Spitzenbrett war Paul Westenthanner gehörig unter Druck geraten und am Horizont zogen schon dunkle Wolken auf, eher den Ergoldinger die Katastrophe ereilte. Er stellte einen Bauern ein und Westenthanner konnte quasi durch die Hintertür der schwarzen Dame den Gar ausmachen.  Auch Hennadii Zinchenko musste sich am zweiten Brett redlich mühen, konnte am Ende aber doch alle Fallstricke umgehen und das Unentschieden fixieren. Am dritten Brett tauschte der Gegner von Horst Schmaus die falschen Figuren, sodass der Landshuter Mannschaftsführer die verbliebenen Steine wie unversteckte Ostereier einsammelte. Josef Schubert geriet am vierten Brett in eine wahre Achterbahn und während der wilden Umdrehungen verpassten beide Kontrahenten gute Möglichkeiten. Leider kostete die Aufregung Schubert zu viel Bedenkzeit und die Fahrt war für ihn vor dem 40. Zug zu Ende. Am fünften Brett nahm Joachim Siebert verwundert zur Kenntnis, dass sein Gegenüber ihm alle Schneisen für die Läufer öffnete. Schwupps war ein unwiderstehlicher Mattangriff lanciert, der die Partie rasch beendete. Johann Sellmayer hatte sich eigentlich schon mit dem Bauernsargnagel auf der siebten Reihe des sechsten Brettes abgefunden. Aber der Heimspieler war kein Handwerker, fand den Hammer nicht und Sellmayer konnte seltsamer Weise ins Dauerschach entkommen. Am siebten Brett war Waldemar Polster lange in Reichweite der Punkteteilung. Dann schenkte er mit einem wahren Kamikazemanöver seinem Gegner einen Freibauern und das Läuferendspiel war hinüber. Beck Shakirov überließ am achten Brett einen wichtigen Zentralbauern seinem Schicksal. Natürlich flog dieser krachend vom Brett und die Stellung des Landshuters gleich hinterher.