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8. Runde Regionalliga Süd-Ost SK Freising - SK Landshut I 5½:2½ |
Schachklub gerät nach
Pleite in Freising tief in den Abstiegsstrudel der Regionalliga Süd-Ost
Die Erste vom Schachklub verlor gegen den SK Freising
deutlich mit 2,5:5,5. Da die Abstiegskonkurrenten zu Punkten kamen, sind die Landshuter
jetzt Vorletzter in der Regionalliga-Süd-Ost und müssen nun in der Abschlussrunde gegen
den PSV Dorfen unbedingt Punkten um die letzte Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.
Am ersten Brett besaß Michael Nurbekoglu gegen ein Londoner-System Raumvorteil und gute
Perspektiven. Doch sein Gegner wand sich aus der Bedrängnis und gewann nach einer
Unachtsamkeit des Landshuters dessen Läufer und die Partie. Wolfgang Schmidt walzte am
zweiten Brett mit seinen Bauern den Weißen nieder und versetzte ihm mit einem
Springeropfer den Todesstoss. Auch am dritten Brett kam die Leningrader Variante aufs
Brett. Heiko Plöhn war aber wesentlich friedlicher gestimmt und man einigte sich bald auf
Remis. Am vierten Brett spielte Anton Schmidt im Benoni zu sehr nach Schablone. Dadurch
erreichte der Freisinger entscheidenden Raumvorteil, den er in ein gewonnenes
Damenendspiel umwandelte. Horst Schmaus bekam am fünften Brett einen kampflosen Punkt
geschenkt. Am sechsten Brett wählte Andreas Schratzenstaller die Drachenvariante. Leider
war der St.Georg aus Freising in blendender Spiellaune und spießte den
Landshuter König erbarmungslos auf. Joachim Siebert stellte am siebten Brett seine
Figuren im Verlauf eines Wolga-Gambits recht unglücklich auf. So konnte sein Gegenüber
Sieberts Zentralbauern mit einem Springeropfer ertränken und in den Siegeshafen
einlaufen. Am achten Brett geriet Hermann Wagner im Grünfeld-Inder am Damenflügel stark
unter Druck. Als sein Konkurrent die siebte Reihe erreichte, war wegen eines riesigen
Freibauern Wagners Schicksal besiegelt. |
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