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Bericht der 9. Runde Niederbayernliga SK Landshut - SC Eggenfelden 5-3

 

Schachklub beendet Niederbayernliga mit Heimsieg im „Krenkl“

Die Landshuter schlugen den SC Eggenfelden sicher mit 5:3 und belegen in der Endabrechnung den zweiten Platz. Der SC Straubing konnte aber nicht mehr als Meister und Aufsteiger in die Regionalliga Süd-Ost abgefangen werden. Wolfgang Schmidt bestrafte am Spitzenbrett im Holländer den zu passiven weißen Aufbau. Sein starker Läufer und die Turmbatterie am Damenflügel bescherten ihm einen Mehrspringer, mit dem er im Endspiel siegreich durch die feindlichen Bauernreihen hüpfte. Am zweiten Brett erreicht Horst Schmaus mit dem Schotten einen verheißungsvollen Eröffnungsvorteil. Dann geizte er aber mit zielstrebigen Gewinnversuchen und die Dudelsäcke pfiffen „ein bisschen Frieden“ – Remis. Michael Nurbekoglu und Wolfgang Latzel dämmten an den Brettern drei und sieben mit den schwarzen Steinen früh die gegnerischen Angriffsbemühungen ein und die Punkte wurden geteilt. Am vierten Brett führte Josef Schubert zwar einen hübschen spanischen Rösseltanz auf, aber seinem Kontrahenten wurde nicht schwindelig und ein weiteres Unentschieden war die Folge. Joachim Siebert hätte am fünften Brett den Ausritt eines feindlichen Springer mit dem Opfer von Turm und Bauer für Springer und Läufer aussichtsreich beenden können. Da ihm die Folgen zu dubios erschienen, akzeptierte er lieber das Remisgebot seines Gegenüber. Schwungvoller agierte am folgenden Brett Andreas Schratzenstaller. Seine Bauern schleiften im Sizilianer die schwarze Königsstellung und nach einem gewinnbringenden Turmopfer stand der Eggenfeldener Monarch im Hemd in der Landschaft herum. Am achten Brett brachte Ortwin Bock mit gewohnt originellem Spiel seine Mannen in Stellung. Aber der entscheidende Schlag wollte ihm nicht gelingen und im Damenendspiel blieb nur das Schmauchen der Friedenspfeife.