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Bericht
der 9. Runde Regionalliga Süd Ost SC Starnberg - SK
Landshut 5:3 |
Schachklub
Landshut beendet Saison mit Niederlage in Starnberg
Zum Abschluss der Regionalliga Süd-Ost
kassierte die Erste beim SC Starnberg noch eine 3:5 Schlappe. Mit dem 5. Platz und 10:8
Punkten haben die Landshuter als Aufsteiger aber mehr als erhofft erreicht und können
letztlich zufrieden auf die Saison zurück blicken.
Michael Nurbekoglu steckte am Spitzenbrett einen Bauern ins Geschäft, um das Heft in die
Hand zu bekommen. Sein Gegner verteidigte sich aber umsichtig, Nurbekoglus Hoffnungen
verblassten wie eine Fata Morgana in der Wüste und er musste feststellen, nur auf Sand
gebaut zu haben. An den Positionen zwei und sechs taten Horst Schmaus und Josef Schubert
zu wenig für die Sicherheit ihrer Könige und wurden von den feindlichen Truppen
förmlich vom Brett gewischt. Bei Wolfgang Schmidt brachte das durch ein frühes
Bauernopfer entstandene Stellungsgewirr nicht die gewünschten Vorteile und der Landshuter
musste am dritten Brett die Flucht in den Remishafen antreten. Am vierten Brett kostete
der schwerblütige Sizilianer beide Kontrahenten viel Bedenkzeit, die Alexander Wist im
anschließenden, chaotischen Zeitnotdrama überschritt. Allerdings war auch nicht
mehr zweifelsfrei rekonstruierbar, ob sein Gegner die Zeitkontrolle geschafft hatte. Dank
der besonnenen Art des Starnberger Mannschaftsführers konnte allerdings eine hitzige
Diskussion vermieden werden und Dank der sportlichen Einstellung von Dr. Litzka einigte
man sich salomonisch auf Remis. Andreas Neubauer bewies am fünften Brett nochmals
eindrucksvoll welch wertvolle Verstärkung er für das Team darstellt. Aus seiner soliden
Position heraus nutzte er konsequent seine Chancen und machte mit einigen kraftvollen
Zügen aus den schwarzen Figuren Kleinholz. Am siebten Brett versuchte Joachim Siebert mit
originellen Manövern die slawische Verteidigung zu knacken. Allerdings behielt der
Starnberger die Übersicht und so wurde der Punkt geteilt. Heinz Kunz bewachte am achten
Brett im Königsinder stets alle Einbruchsfelder. Als er noch einen starken Springer in
die Brettmitte zementierte, stellte der Weiße die Angriffsbemühungen ein und das
Unentschieden war perfekt.
Die Zweite musste in der Bezirksliga West die Überlegenheit des neuen Meisters SK
Landau-Dingolfing anerkennen. Sechs Remis reichten natürlich nicht, um die Dingolfinger
noch im letzten Moment abzufangen. Dennoch ist die erreichte Vizemeisterschaft ein
schöner Erfolg für die Mannschaft.
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