| Schachklub Landshut schafft Verbleib in der
Regionalliga Süd-Ost
Im Vorfeld der
letzten Runde der Regionalliga Süd-Ost zeichneten sich auf der Stirn von
Mannschaftführer Heinz Kunz zunehmend die Sorgenfalten ab. Nicht nur, dass Joachim
Siebert erst am Vorabend mit Jetlag aus den USA eintreffen würde. Es trudelten zudem noch
zwei Absagen im E-Mail-Postfach ein, so dass auch gleich die Suche nach adäquaten
Ersatzkräften eingeläutet werden musste. Zu allem Überfluss erkrankte schließlich noch
ein Denksportler, der dann am Sonntag -wenn auch angeschlagen-, immerhin noch antreten
konnte. Insgesamt also keine verheissungsvollen Voraussetzungen, durfte doch beim SC
Waldkraiburg keinesfalls verloren werden. Entsprechend vorsichtig begannen die Landshuter
zu agieren, denn immerhin bestanden bei einem Unentschieden, abhängig von den anderen
Ergebnissen, noch realistische Rettungschancen. Die Gastgeber durften ihrerseits aber auch
nicht verlieren, waren mit einem Unentschieden aber praktisch gerettet. So verwunderte es
nicht, dass nach dem Motto besser den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem
Dach" bald an allen acht Brettern die Friedenspfeife geraucht wurde. Der SK
Bruckmühl konnte seine Chance gegen den erstmals ohne seine Großmeister angetreten SV
Deggendorf nicht nutzen und verlor mit 3:5. Dank dieser niederbayerischen Unterstützung
reichte das 4:4 für die Landshuter gerade noch zum Klassenerhalt.
Weniger glücklich verlief die Saison für die zweite Mannschaft in der Niederbayernliga.
Leider konnte man wegen anhaltender Personalprobleme nie mit der Mannschaft antreten, mit
der man im Jahr zuvor aufgestiegen war. Daher musste man ohne Punktgewinn wieder in die
Bezirksliga West absteigen und auf die neue Saison hoffen. |