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Bericht
der 9. Runde Regionalliga Süd-Ost SF Starnberger See - SK
Landshut 5,5:2,5 |
S chachklub Landshut verabschiedet sich mit
Niederlage am Starnberger See aus der Regionalliga Süd-Ost
Mit der im
Vergleich zum Vorjahr ausgedünnten Personaldecke war man über eine ganze Saison nicht
wirklich konkurrenzfähig. Daher musste die Erste bei den Schachfreunden Starnberger See
nochmals eine unerfreuliche 2,5:5,5 Niederlage quittieren.
Am ersten Brett wollte es Jürgen de Voogt im Spitzenduell noch einmal wissen. Er agierte
aber zu ehrgeizig und am Ende hatte sein Turm dem Tanz der schwarzen Springer nichts
entgegenzusetzen. Horst Schmaus strebte am zweiten Brett mit einer mehrzügigen
Tauschkombination Ausgleich durch Vereinfachung der Stellung an. Leider öffnete sich
dadurch eine versteckte Schneise zu seinem König, der deswegen auch gleich abdanken
musste. Paul Westenthanner bekam am dritten Brett die typische, holländische Bauernwalze
nicht in den Griff und seine Position wurde am Königsflügel vernichtend aufgerollt. An
den Brettern vier und fünf erlaubten sich Josef Schubert und Michael Nurbekoglu keine
Schwachheiten und tüteten zwei sichere Unentschieden ein. Joachim Siebert ließ sich am
sechsten Brett im Nimzo-Inder einen Bauern ins Fleisch treiben, der seine Stellung
vergiftete. Nach einem Läufereinschlag war dann das Siechtum des Landshuters rasch
beendet. Am siebten Brett entwickelte sich bei Heinz Kunz ein wildes Handgemenge bei dem
sich beide Kontrahenten wechselseitig im Vorteil sahen, ihr Chancen aber nicht nutzten.
Daher blieb letztlich nur viel Wirbel um nichts und man einigte sich auf Remis. Andreas
Strangmüller strebte am achten Brett mit dem Slawen umsichtig ein vorteilhaftes Endspiel
an. In diesem demonstrierte er den Vorteil des guten Springers gegen den schlechten
Läufer und seine Freibauern entschieden den Tag. |
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