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Bericht
der 9. Runde Niederbayernliga SK Landshut - SK Passau II 5:3 |
| Schachklub Landshut gewinnt Meisterschaft in
der Niederbayernliga und steigt in die Regionalliga Süd-Ost auf
Die zweite
Mannschaft vom SK Passau II machte mit ihrer Aufstellung deutlich, dass man auch in der
Schlussrunde die Tabellenspitze unbedingt verteidigen wollte. Der Ersten gelang aber zum
richtigen Zeitpunkt die beste Saisonleistung und gewann das Endspiel" um den
Titel überraschend klar mit 5:3.
Jürgen de Voogt erwischte einen Sahnetag und fegte IM Kaiser mit königlichem Spiel vom
ersten Brett. Der völlig geknebelte Passauer musste hilflos zusehen wie ihm ein
unaufhaltsamer Bauer am Königsflügel das Licht ausknipste. Horst Schmaus hatte am
zweiten Brett trotz verlorenem Bauern immer genug Initiative und hielt daher auch das
Turmendspiel locker remis. Damit sicherte er nicht nur der Mannschaft ein halben Punkt
sondern kürte sich mit 7 Punkten aus 8 Partien zum erfolgreichsten Spieler der gesamten
Liga. Am dritten Brett ließ sich Johannes Oberpriller einen ekligen Springer vor die Nase
setzen, der sein ganzes Spiel lähmte. Auch ein verzweifeltes Turmopfer schaffte keine
Abhilfe mehr und im Bauernendspiel zerriss es die Stellung des Landshuters. Josef Schubert
packte am vierten Brett nach einem eher ruhigen Damenbauernspiel die Gelegenheit beim
Schopf und opferte wagemutig einen Läufer. Im folgenden Angriffswirbel fand sein Gegner
nicht die richtige Verteidigung und Schubert holte sein Material mit Zins und Zinseszins
siegreich zurück. Am fünften Brett sah sich Joachim Siebert eigentlich mit dem Problem
konfrontiert, mit seinem Turm zwei Leichtfiguren im Zaum zu halten. Dank zweier giftiger
Freibauern gelang es ihm aber den Spieß sogar umzudrehen, einen Springer einzuheimsen und
den Materialvorteil locker heimzuschieben. Andreas Strangmüller wurde von dem eher
langweileigen Positionsgeschiebe am sechsten Brett eingeschläfert. Somit verpennte er
einen Blitz aus heiterem Himmel. Vor die Wahl Turmverlust oder Matt gestellt quittierte er
den Dienst. Am siebten Brett war nach einigen taktischen Scharmützeln die weiße
Königsstellung offen wie ein Scheunentor. Markus Mock nahm dies freudig zur Kenntnis,
nutzte die Einfallsschneisen für seine schwarzen Figuren und sein Kontrahent verlor Haus
und Hof. Wolfgang Latzel spielte am achten Brett seinen Gegner mit starken
Eröffnungszügen förmlich an die Wand, fand dann aber keinen Weg den Todesstoß zu
setzen. Deshalb war ihm schließlich der Spatz in der Hand lieber als die Taube auf dem
Dach und sein Gegenüber nahm die angebotene Punkteteilung dankbar an. |
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