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Bericht der 9. Runde Regionalliga Süd-Ost SK Landshut - SK Bruckmühl  2:6

 

Schachklub Landshut steigt von der Regionalliga Süd-Ost in die Niederbayernliga ab 

Die de facto bedeutungslose 2:6 Niederlage gegen den SK Bruckmühl spiegelte eigentlich den ganzen Saisonverlauf wieder. Selten in Bestbesetzung, zu viele leichte Fehler, Chancen zu wenig genutzt.
An den Brettern eins und achten hatten Paul Westenthanner und Bek Shakirov die Lage bis ins Endspiel unter Kontrolle und teilten sicher die Punkte. Die Partie von Horst Schmaus am zweiten Brett glich einem wahren Ritt auf der Rasierklinge. Die Kontrahenten hetzten die gegnerischen Könige über das offene Brett und standen bei der wilden Jagd wechselseitig auf Gewinn. Doch leider konnte der Gästespieler zuerst einen Matchball verwerten. Am dritten Brett büßte Josef Schubert früh einen Bauern ein und sein Gegenüber nutzte die Gelegenheit, um die Königsstellung des Landshuters in eine Ruine zu verwandeln. Diesem bleib dort nur die weiße Fahne zu hissen. Joachim Siebert leistete sich am vierten Brett einen völligen Blackout und stellte nach wenigen Zügen einen Läufer ein. Ein geschenkter Punkt für Bruckmühl. Dafür stampfte Shahrokh Nazari zum wiederholten Male auf unnachahmliche Weise einen Königsangriff aus dem Boden. Als die Position des Gegners nur noch einem Häuflein Elend glich, war am fünften Brett der Ehrentreffer unter Dach und Fach. Am sechsten Brett blickte Johann Sellmayer eigentlich in eine sorgenfreie Zukunft. Doch dann unterschätzte er die schwarzen Möglichkeiten auf der h-Linie und als der Turm des Kontrahenten über dort auftauchte, waren schwere Materialverluste unvermeidlich. Phillip Sadlos Entwicklung blieb am siebten Brett unvollendet. Somit standen König, Dame und Läufer völlig unkoordiniert auf den Mittellinien und der Läufer war alsbald nicht mehr zu retten.