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Bericht der 9. Runde Niederbayernliga SC Straubing -SK Landshut  4,5:3,5

 

Schachklub Landshut beschließt die Saison beim SC Straubing mit einer Niederlage 

Nicht in Bestbesetzung konnten sich bietende Chancen nicht genutzt werden und man verlor auch gegen nur sieben Straubinger mit 3,5:4,5. Die Erste belegt damit den nicht ganz befriedigenden 6. Platz in der Niederbayernliga.
Leider verwandelte Shahrokh Nazari am Spitzenbrett seine Königsstellung durch Bauernzüge und Läuferabtausch in einen Sieb. Dessen Löcher nutze der Gegner für den entscheidenden Gewinn eines Springers. An den Brettern zwei und vier waren Horst Schmaus und Hennadii Zinchenko mit den schwarzen Steinen nie in Verlustgefahr. Zinchenko hätte mit einem Läuferhieb sogar noch in Vorteil kommen können, letztlich aber zwei ungefährdete Punkteteilungen. Josef Schubert eroberte am dritten Brett einen wichtigen Zentralbauern und startete von dieser Basis einen unwiderstehlichen Königsangriff. Am fünften Brett beschlossen die Spieler die Saison gemütlich ausklingen zu lassen und Johann Sellmayer akzeptierte bald das Remisgebot des Kontrahenten.
Aleksandar Durovic durfte am sechsten Brett den kampflosen Punkt in Empfang nehmen. Doch an den Brettern sieben und acht gaben die Landshuter dieses Gastgeschenk auf dramatische Weise mit Zins und Zinseszins zurück. Bek Shakirov hatte nach einer Eröffnung wie aus tausend und einer Nacht eine überwältigende Stellung erreicht. Doch dann verwirrte ein böser Dschinn seine Gedanken und die Fata Morgana einer Gewinnkombination kostete ihn Turm und Partie. Noch schlimmer erging es Felix Matzberger, der ein Traumendspiel erreicht hatte. Türme auf der zweiten Reihe, Mehrbauer, Mattmotive. Dass stattdessen sein Gegner noch einen Bauern in eine Dame umwandeln konnte gehört in die Rubrik unvorstellbar und bedeutete eine ganz bittere Lehrstunde für den Landshuter Nachwuchsspieler.

Die Zweite beendet die Bezirksliga Ost mit dem vorletzten Platz. Zum Abschluss musste man sich dem SC Vilshofen mit 1,5:6,5 geschlagen geben. Anton Kosinoga schaffte am Spitzenbrett ein Remis während Max Maierholzner die einzige Gewinnpartie gelang.