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Bericht der 9. Runde Niederbayernliga SK Landshut - SC Bayerwald Regen/Zwiesel  4:4

 

Schachklub Landshut spielt gegen den SC Bayerwald Regen/Zwiesel unentschieden

Die Begegnung mit den Gästen aus dem Bayerischen Wald stand ganz im Zeichen der Vier. Ergebnis 4:4, vier Siege mit Weiß, vier Partien Remis und am Ende der Saison für die Landshuter Rang Vier in der Abschlusstabelle der Niederbayernliga.
Paul Westenthanner kam am ersten Brett nicht aus den Startlöchern. Mit wenig Raum hatten seine Schwerfiguren der weißen Kavallerie nichts entgegenzusetzen und taumelten hilflos in den Abgrund. An den Brettern zwei und fünf wurden viele Figuren getauscht und Kräfte neutralisiert, während an Brett vier eigentlich nichts passierte. Somit teilten Hennadii Zinchenko, Joachim Siebert und Josef Schubert stressfrei die Punkte. Lange Zeit spiegelte auch das Geschehen am dritten Brett dieses Bild wider. Doch dann agierte Horst Schmaus im Turmendspiel für einen Moment zu zögerlich und er wurde von seinem Kontrahenten noch ausmanövriert. Johann Sellmayer untergrub am sechsten Brett schwungvoll den schwarzen Damenflügel, brach über die geschaffenen Felderschwächen durch und lancierte einen unwiderstehlichen Mattangriff. Am siebten Brett verlor Waldemar Polster früh einen Springer und fischte mit einem verzweifelten Angriff nur noch im Trüben. Der davon schwer beindruckte Gästespieler gestatte ihm ohne Not einen unaufhaltsamen Freibauern, den der Landshuter wiederum statt zum Durchmarsch nur zur Zugwiederholung nutzte. Eine aufregende Remispartie, die ehrlicherweise keinen Sieger verdient hatte. Anton Kosinoga nutzte seinen Entwicklungsvorsprung um seinen Gegenüber in den Würgegriff zu nehmen. Dank seines gewaltigen Läufers, der über das gesamte achte Brett wirkte, blieb dem Schwarzen dann endgültig die Luft weg.