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Bericht der 1. Runde Niederbayernliga SK Landshut II - SC Simbach 4:4

 

Schachklub Landshut startet mit Remis gegen SC Simbach
in die neue Saison

Die zweite Mannschaft sah dem Saisonauftakt der Niederbayernliga mit gemischten Gefühlen entgegen, gilt es doch heuer Josef Schubert und Peter Krall zu ersetzten, die in die erste Mannschaft gewechselt sind. Daher war man im "Kochwirt" nach dem 4:4 gegen den SC Simbach durchaus zufrieden.
Am Spitzenbrett einigte sich Gerhard Spitzlsperger mit dem Vorkämpfer aus Simbach schnell auf remis. Auch am zweiten Brett war wenig Aufregung und Wolfgang Latzel konnte nach einer Königsbauerneröffnung bald den friedlichen Ausgang vermelden. Das erste Blut floss an Brett drei und wurde leider von Andreas Strangmüller vergossen. Nach einer Ragosin-Verteidigung wollte er sich mit einer hübschen Kombination in Vorteil bringen, aber nach einem überraschenden Zwischenzug waren Dame und Partie hinüber. Auch am vierten Brett gewann der Gästespieler nach einer forcierten Zugfolge die Dame. Aber kaum hatte er seinen Zug triumphierend aufs Brett geknallt wurde er von Ortwin Bock nach dem Motto "wer zuletzt lacht, lacht am besten" Matt gesetzt. Reinhard Scholl und Eduard Korber gaben sich an den Brettern fünf und acht keine Blößen und erreichten ungefährdete Punkteteilungen. Am sechsten Brett servierte Heinz Kunz seinem Gegner das Mikenas-System. Der Simbacher fand nicht den richtigen Plan, Kunz legte die Daumenschrauben an und erwürgte seinen Gegenüber genüsslich im Endspiel. Am siebten Brett erreichten die Kontrahenten nach ungewöhnlichem Eröffnungsverlauf eine richtige Wild-West-Stellung. In dieser droschen sie nicht nur auf sich selbst, sondern vor allem auf die Nerven Ihrer Mannschaftskollegen ein. Erst brach Johann Sellmayer alle Brücken hinter sich ab und opferte eine Figur. Dann verpasste der Simbacher eine Mattkombination worauf Sellmayer wieder den siegbringenden Rückgewinn der Figur versäumte und der Gästespieler somit doch noch zum 4:4 ausgleichen konnte.