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Bericht der 3. Runde Niederbayernliga Landshut II - SV Deggendorf I 3:5

 

Schachklub unterliegt in der Niederbayernliga
dem SV Deggendorf I mit 3:5

Krankheitsbedingt saßen nur sieben Landshuter Denksportlern im "Kochwirt" an den Brettern mit den 64 Feldern. Gegen den vorjährigen Regionalligaabsteiger aus Deggendorf war somit kein Blumentopf zu gewinnen.
Am ersten Brett wehrte Wolfgang Latzel mit der modernen Verteidigung alle Angriffsbemühungen ab und es gab keinen Sieger. Andreas Strangmüller manövrierte sich am zweiten Brett in eine aussichtsreiche Position, mußte sich aber bei knapp werdender Bedenkzeit mit Remis begnügen. An Brett drei inszenierte Ortwin Bock ein wüstes Handgemenge abseits jeder Theorie. Der kampfeslustige Landshuter konnte aber nicht vermeiden, dass sein Gegenüber zur Nervenberuhigung ins Dauerschach einlenkte. An den Brettern vier und sechs gaben sich Reinhard Scholl und Johann Sellmayer keine Blößen und der friedliche Ausgang war die logische Konsequenz. Heinz Kunz wurstelte sich an Brett fünf mit der Pirc-Verteidigung aus den weißen Angriffsschlingen heraus. Dann schenkte ihm der Deggendorfer noch einen Bauern, doch Kunz sah nicht die am Brett herumliegende Schnur, die den Sack zugemacht hätte. Damit endete auch diese Partie mit Remis. Am letzten Brett schickte Karl König seinen Springer auf eine zu heißes Feld. Der Gästespieler zog freudig seinen Läufer und beamte den Landshuter Gaul auf Nimmerwiedersehen ins Nirwana.