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Bericht der 3. Runde Regionalliga Süd-Ost SC Starnberg - SK Landshut 5:3

 

Schachklub verliert beim SC Starnberg mit 3:5

Die Landshuter verkauften beim Tabellenführer der Regionalliga Süd-Ost ihre Haut so teuer wie möglich, aber letztlich fehlte das nötige Quentchen Glück zum Punktgewinn.
Am Spitzenbrett fand Wolfgang Schmidt gegen die Pirc-Verteidigung keine Angriffspunkte und man einigte sich bald auf unent- schieden. Anton Schmidt glättete am zweiten Brett schnell die Wogen im Morra-Gambit und erreichte sicher den Remishafen. Stürmischer gings am dritten Brett bei Horst Schmaus zu. Er hatte seinen Gegner schon am Schlafittchen, gestattete diesem dann aber die Retourkutsche und plötzlich war der Landshuter König in höchster Not. Doch mit einem hübschen Turmopfer entwischte Schmaus ins Dauerschach. Am vierten Brett opferte Joachim Siebert einen Bauern und beherrschte in der Folge die braunen Felder. Leider fuhr er die eigentlich verdiente Ernte mit der Dame statt dem Turm ein und ein starker Starnberger Bauer erzwang noch das Remis. Andreas Schratzenstaller manövrierte in der Pirc-Verteidigung die feindlichen Figuren zu- nächst bis dicht an den Brettabgrund. Aber nach einigen Ungenauigkeiten befreite sich der Gegner, schlug mit Bauerngewinn zurück und der Landshuter musste die Waffen strecken. Am sechsten Brett organisierte Josef Schubert im Engländer seine Verteidigung hinterhältig auf den letzten Reihen. Prompt wagte sich der Weiße zu weit nach vorne, Schubert konterte mit einem Läuferopfer und setzte schließlich schachmatt. Hermann Wagner ging an Brett sieben im "c3-Sizi" zu leichtfertig mit seinen Bauern um, was ihm im Endspiel den Kopf kostete. Peter Krall kämpfte ebenfalls bis ins Endspiel. Leider entschied aber auch am letzten Brett der Materialvorteil zu Gunsten der Starnberger.