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| Bericht der
4. Runde Regionalliga Süd-Ost SK Landshut - SC Straubing
2,5:5,5 |
| Schachklub
erleidet gegen Straubing schweren Schiffbruch
Die erste Mannschaft kassierte kürzlich im Kochwirt gegen
den SC Straubing eine deftige 2,5 : 5,5 Niederlage. Damit befinden sich die
Dreihelmenstädter wieder mitten im Abstiegskampf der Regionalliga Süd-Ost.
Am ersten Brett schickte Wolfgang Schmidt nach einer Caro-Kann-Verteidigung seine
Leichtfiguren auf einen erfolglosen Feldzug ins weiße Lager. Im Rückzugsgefecht erlitten
seine Truppen dann partieentscheidende Materialverluste. An den Brettern zwei und sechs
konnten Michael Nurbekoglu und Josef Schubert die schwarzen Abwehrpanzer nicht knacken.
Zwei Punkteteilungen waren die Folge. Anton Schmidt erreichte am dritten Brett gegen Ralf
Scheipl aus der Sizilianischen Verteidigung heraus ein aussichtsreiches Endspiel. Leider
ersann der ehemalige Bayerische Meister noch einen raffinierten Kniff und entkam mit
diesem ins Remis. Am vierten Brett verhinderte Horst Schmaus das totale Debakel. Er geizte
im Schotten nicht mit Angriffszügen und nach einem vernichtenden Turmopfer war dem
feindlichen König nicht mehr zu helfen. Joachim Siebert fand in der Französischen
Verteidigung keine Koordination seiner Figuren. Folglich operierte der Gegner am fünften
Brett auf beiden Flügeln und kassierte mittels Läufergewinn den ganzen Zähler. An Brett
sieben hatte Hermann Wagner im Sizilianer zunächst eine schöne Druckstellung am
Damenflügel. Aber als der Kontrahent zum Königsangriff blies, verlor der Landshuter die
Übersicht und ging mit fliegenden Fahnen unter. Peter Krall setzte am achten Brett gegen
die Pirc-Verteidigung am Königsflügel eine Bauernwalze in Bewegung. Leider vermochte er
diese nicht mit seinen Figuren zu unterstützen und die Bauern gingen verloren. Als dann
auch noch ein galoppierender Rappe weiteren Flurschaden anrichtete war die Partie gegessen
und auch der letzte Punkt bei den Gästen. |
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