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| Bericht der
4. Runde Niederbayernliga Landshut II - SC Vilshofen
4:4 |
| Schachklub
verliert gegen SC Vilshofen wichtigen Punkt im Abstiegskampf
Gegen den Tabellenletzten aus Vilshofen reichte es für die Zweite
vom Schachklub Landshut im Kochwirt nur zu einem dürftigen 4:4 Unentschieden. Damit
versäumten es die Hausherren, sich etwas Luft zum Tabellenende der Niederbayernliga zu
verschaffen.
Am ersten Brett ging Gerhard Spitzelsperger zu sorglos mit den schwarzen Figuren um und
mußte bald die Segel streichen. Wolfgang Latzel fand kein Mittel um die
Caro-Kann-Verteidigung seines Gegners zu knacken, aber wenigstens konnte am zweiten Brett
der erste halbe Punkt verbucht werden. Am dritten Brett sah sich Andreas Strangmüller mit
heftigen weißen Attacken konfrontiert. Leider war in der Folge seine Französische
Verteidigung im Rahmen der Bedenkzeit nicht über Wasser zu halten. Reinhard Scholl
wählte am vierten Brett das Damenbauernspiel. Nach einer komplizierten Positionspartie
hatte sein Kontrahent plötzlich einen gefährlichen Mehrbauern. Dafür, dass der
Vilshofener diesen nicht zur Dame verwandelte sondern die Partie noch Remis wurde, kann
Scholl getrost in Altötting eine Kerze stiften. Am fünften Brett wollten sich beide
Spieler nicht weh tun und über den Skandinavier von Heinz Kunz senkte sich schließlich
der Friede der Mittsommernacht. Lebhafter ging es am sechsten Brett im Engländer von
Johann Sellmayer zu. Der Landshuter ging am Damenflügel energisch zu Werke, sammelte
immer mehr Materialvorteile bis sein Gegner in hoffnungsloser Lage das Handtuch warf.
Eduard Korber agierte am siebten Brett im Sizilianer fehlerlos bis ins Bauernendspiel, in
welchem man sich auf Unentschieden einigte. Am achten Brett machte Franz-Josef Klinkenberg
seiner Königsbauern-Eröffnung alle Ehre, in dem er selbigen dem Gegner tief in die
Eingeweide schraubte, dadurch Springer und Partie gewann und damit das 4:4 sicher stellte.
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