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| Bericht der
5. Runde Regionalliga Süd-Ost SG Vogtareuth-Prutting - SK
Landshut 4:4 |
| Schachklub
Landshut holt Punkt im Abstiegskampf
Die Erste vom Schachklub erkämpfte sich kürzlich ein 4:4
Unentschieden bei der SG Vogtareuth-Prutting. Damit haben die Landshuter im Abstiegskampf
der Regionalliga Süd-Ost wenigstens nicht an Boden verloren.
Am ersten Brett war Wolfgang Schmidt gegen die Pirc-Verteidigung immer am Drücker. Nach
einer geschickten Abwicklung demonstrierte er lehrbuchhaft den Vorteil von Läufer und
Springer gegen Turm, worauf sein Kontrahent bald die Lust am Weiterspielen verlor. Michael
Nurbekoglu bediente am zweiten Brett konsequent den Betonmischer. Somit erzielte der
Gegner mit der Englischen Eröffnung keine Vorteile und der Punkt wurde geteilt. Am
dritten Brett war Anton Schmidt in blendender Spiellaune und wirbelte mit dem Gunderam
Gambit mächtig Staub auf. So verlor der Schwarze schnell die Übersicht und der
Landshuter nahm das feindliche Königsschloss wie ein Legohäuschen Stein für Stein
auseinander. Horst Schmaus wollte am vierten Brett unbedingt königsindische
Stellungsbilder erzwingen. Leider spielte sein Gegenüber nicht mit und fegte statt dessen
den Landshuter mit einem Bauernsturm vom Brett. Am fünften Brett ließ Joachim Siebert
gegen das Wolga-Gambit mit einer starken Figurenaufstellung kein Hochwasser zu. Für mehr
reichte es aber nicht. Unentschieden war die Folge. Andreas Schratzentstaller packte am
sechsten Brett den sizilanischen Drachen aus. Leider gab er ihm nur die Form einer
harmlosen Eidechse, die der Vogtareuther Georg gnadenlos zertrat. Am siebten Brett
verfolgten beide Spieler in der Caro-Kann Verteidigung eine kompromisslose
Abrüstungsstrategie. Josef Schubert unterschrieb daher den angebotenen Friedensvertrag.
Hermann Wagner wählte am achten Brett den Grünfeld-Inder. Er hielt der folgenden
Belagerung stand und bremste auch im Endspiel den weißen Mehrbauern zum Remis ein. |
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