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Bericht der 6. Runde Regionalliga Süd-Ost SK Landshut - TuS Fürstenfeldbruck 6:2

 

Schachklub schickt den TuS Fürstenfeldbruck mit einem "6:2-Packerl" nach Hause

Die Erste bot diesmal eine überzeugende Vorstellung und gewann gegen die favorisierten Oberbayern auch in dieser Höhe völlig verdient. Die Landshuter haben mit diesem unerwarteten Sieg zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf der Regionalliga Süd-Ost eingefahren.
Michael Nurbekoglu und Joachim Siebert sorgten an den Brettern zwei und fünf mit Remispartien für einen soliden Auftakt. Aber dann kam es für die Gäste knüppeldick. Anton Schmidt bekam am dritten Brett eine vogelwilde Benoni-Variante vorgesetzt. Sein Gegner überspannte den Bogen aber bald mit einem unvorsichtigen Königsmanöver und nach ein paar Bombenzügen des Landshuters flog dem Fürstenfeldbrucker die Stellung förmlich um die Ohren. Am achten Brett verhinderte Hermann Wagner geschickt die typischen holländischen Stellungsbilder. In der Folge fand er sich besser zurecht, manövrierte Dame, Springer und Turm hinter die feindlichen Linien und besiegelte so das Schicksal des gegnerischen Monarchen. Horst Schmaus demonstrierte am vierten Brett wie man die Philidor-Verteidigung bekämpft. Figuren raus; Dame tauschen; Läuferpaar postieren; Turm aufspießen; Punkt einsacken. Andreas Schratzenstaller erhielt am sechsten Brett durch exakte Eröffnungsbehandlung gegen den Sizilianer eine vorteilhafte Position. Sein Kontrahent wollte ihn durch ein Qualitätsopfer noch vom rechten Weg abbringen. Aber der Landshuter ließ sich nicht beirren und brachte seinen Materialvorteil sicher nach Hause. Am siebten Brett streute Josef Schubert mit dem Budapester-Gambit viel Paprika auf die 64 Felder. Dieses Menü war seinem Gegenüber zu scharf, er verlor den Faden und Schubert startet im Turmendspiel einen unwiderstehlichen Mattangriff. Am Spitzenbrett schipperte auch Wolfgang Schmidt mit dem Wolgagambit bis ins Turmendspiel. Allerdings musste er hier gegen Großmeister Hans-Joachim Hecht die Rolle des Karpfen übernehmen und den Ehrentreffer zulassen.