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Bericht der 7. Runde Regionalliga Süd-Ost TV Freyung - SK Landshut   4:4

 

Für den Schachklub springt beim TV Freyung nur ein mageres Pünkterl heraus

Die erste Mannschaft erreichte beim Tabellenletzten der Regionalliga Süd-Ost nur mit Ach und Krach ein 4:4. Angesichts des schweren Restprogramms dürfen die Landshuter daher weiter kräftig um den Klassenerhalt zittern.
Am ersten Brett zelebrierte Wolfgang Schmidt wieder einmal das Morra-Gambit. Mit einem Springeropfer entblößte er den schwarzen König und setzte diesen bald matt. Anton Schmidt wurde am zweiten Brett mit einer hinterkünftigen Zugfolge in den Abtausch-Slawen gelockt. Auf diesem ungewohnten Terrain fand er sich nicht zurecht, woraufhin ihm der Freyunger erst ein paar Steine und dann die Lust am Weiterspielen nahm. Am dritten Brett entwickelte sich eine spannende Wild-West-Partie. Horst Schmaus versäumte aber den entscheidenden K.O.-Schlag und so wurde per Dauerschach die Friedenspfeife geraucht. Joachim Siebert geriet am vierten Brett im Damengambit immer mehr in den Schwitzkasten und das weiße Läuferpaar knipste seinem König schließlich das Licht aus. Am Nachbarbrett ignorierte Andreas Schratzenstaller im Sizilianer die Drohungen eines vorgerückten feindlichen Springers. Daher fand er sich plötzlich mit zwei Betonklötzen an den Füßen wieder und ging unter. Josef Schubert musste am sechsten Brett einen Pakt mit der Schachgöttin Caissa geschlossen haben. Nach einer Englischen Eröffnung befand er sich in einer trostlosen Lage. Dass seine Gegnerin im Endspiel trotz Mehrbauer noch eine Verlustvariante fand, ist mit irdischen Mitteln nicht zu erklären. Hermann Wagner erzielte am siebten Brett gegen die Caro-Kann-Verteidigung keinen entscheidenden Vorteil. Im Turmendspiel einigte man sich auf Remis. Am achten Brett war Peter Krall im Nimzo-Inder immer am Drücker und schob den Kontrahenten locker flockig vom Brett.