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| Bericht der
7. Runde Niederbayernliga ESV Pocking - SK Landshut II
2,5:5,5 |
| Sieben
Landshuter setzen den ESV Pocking in der Niederbayernliga schachmatt
Krankheitsbedingt traten nur sieben Denksportler die Reise
nach Pocking an. Mit einer konzentrierten Leistung rangen sie den ESV trotzdem mit 5,5:2,5
nieder und holten für die Reserve zwei wichtige Zähler im Abstiegskampf.
Wolfgang Latzel verspeiste am zweiten Brett schon in der Eröffnung einen Bauern. Dadurch
gestärkt spießte er mittels Springergabel einen gegnerischen Läufer auf und der Punkt
war ein leichter Happen. Am dritten Brett ging dem Schwarzen sein Benoni-Aufbau gründlich
daneben. Andreas Strangmüller brachte dieses Bauwerk daher mit der Abrissbirne schnell
zum Einsturz. Am vierten Brett schuf Ortwin Bock mit der Nimzowitsch-Vereidigung
chaotische Zustände. In diesem Durcheinander fand er sich aber besser zurecht und setzte
den Gegner im Turmendspiel schachmatt. Reinhard Scholl agierte am fünften Brett mit den
weißen Steinen sehr verhalten. Nach einer verfehlten Abtauschoperation ließ sich der
Einmarsch der feindlichen Truppen nicht mehr zu verhindern und der Landshuter war zur
bedingungslosen Kapitulation gezwungen. Am sechsten Brett opferte der Pockinger gegen das
Läuferfianchetto von Heinz Kunz einen Bauern. Doch Kunz ließ die damit verbundenen
Angriffsmöglichkeiten nicht zu, rollte die Stellung im Zentrum auf und nahm dem
Kontrahenten Stein um Stein und schließlich den Punkt weg. Johann Sellmayer überließ
dem Gegner im Damengambit die Initiative und nach einem Springereinschlag stand sein
König im Hemd da. Dass dieser anschließend den Todesmarsch ins schwarze Hinterland
überstand und dort erfolgreich Friedensverhandlungen führte, grenzte allerdings an ein
Schachwunder. Am achten Brett nahm Franz-Josef Klinkenberg nach einem Philidor-Geplänkel
das Heft am Damenflügel in die Hand und sein freier Randbauer zwang den Spielpartner zur
Aufgabe. |
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