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Bericht der 8. Runde Niederbayernliga SK Landshut II  - SC Straubing II 6,5:1,5

 

Zweite vom Schachklub deklassiert den SC Straubing

Die Landshuter verpassten dem SC Straubing II im "Kochwirt" eine 6,5 : 1,5 Klatsche. Damit ist der Klassenerhalt in der Niederbayernliga so gut wie sicher.
Gerhard Spitzlsperger strich einen kampflosen Punkt ein, da die Gäste am Spitzenbrett keinen Denksportler aufbieten konnten. An der Brettern zwei und acht ließen Andreas Strangmüller mit der Französichen Verteidigung und Eduard Korber mit der Englischen Eröffnung nichts anbrennen. Sichere Punkteteilungen waren die Folge. Wolfgang Latzel wählte am zweiten Brett die Wiener Partie. Sein Gegner offerierte ihm im Kaffeehaus-Stil die Dame, die der Landshuter mit Genuss verzehrte. Am vierten Brett nahm Ortwin Bock seinen Kontrahenten mit dem Läuferpaar in die Zange und zwickte einen entscheidenden Materialvorsprung aus der schwarzen Stellung. Heinz Kunz schwor am fünften Brett mit der Königsindischen Verteidigung schon früh Verwicklungen herauf. Dabei eroberte er einen Turm für eine Läufer und verwertet diesen Vorteil sicher im Endspiel. Am sechsten Brett produzierten die Protagonisten eine über hundertzügige Seeschlange, in deren Verlauf Johann Sellmayer mehrmals den Gewinn versäumte. Nach Ansicht zahlreicher Kiebitze wird das Spiel als die "unsägliche Remispartie" in die Schachgeschichte eingehen. Thomas Schmitzer war am siebten Brett im Königsinder zunächst zur umsichtigen Verteidigung gezwungen. Nach einem vorwitzigen Turmausflug des Weißen konterte er jedoch geschickt. Dadurch gewann er einen Läufer und die Partie.