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Bericht Jubiläumsturnier

 

Schachklub Landshut feiert sein 100-jähriges Jubiläum mit einem Schnellschachturnier

Am Sonntag den 27.10.2002 konnte Vorstand Josef Schubert 45 Schachspieler im Stadtsaal Bernlochner empfangen. Darunter befanden sich drei internationale Meister und zwei FIDE-Meister. Der österreichische Staatsmeister Zoran Trkulja und der Internationale Meister Aco Alvir gaben dem Turnier ein zusätzliches internationales Flair.

Die Teilnehmer wurden durch den Schirmherrn OB Josef Deimer mit einer kleinen Ansprache sowohl kurzweilig als auch fachkundig begrüßt. Nach unbestätigten Gerüchten sollen einige Spieler froh gewesen sein, dass er sich danach nicht selbst ans Brett gesetzt hat. Josef Schubert wollte es danach nicht versäumen, sich für die großzügige Unterstützung durch die Stadt Landshut zu bedanken. Sonst wäre es nicht möglich gewesen, das 100-jährige Vereinsjubiläum im stilvollen Ambiente des Bernlochner Saals zu begehen. Nicht unerwähnt sollen auch die organisatorische Hilfe durch Sportamtsleiter Alois Schloder und Herrn Sailer von den Stadtsälen, die hervorragende Verpflegung durch das Restaurant und die Finanzspritze der Sparkasse Landshut bleiben.

Der Spielleiter des Bezirkverbands Niederbayern, Franz Hufnagl, hatte sich dankenswerterweise bereit erklärt, die Turnierleitung zu übernehmen. Nach ein paar kurzen Erläuterungen zu den Turnierregeln konnten die Denkgefechte an den 64 Feldern beginnen. Es standen 9 Runden mit 15 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie auf dem Programm.

Turnierfavorit Peter Schmidt schien zunächst seinen Heimvorteil, er ist schließlich ein Landshuter "Eigengewächs", zu nutzen und startete mit 4 Siegen. Allerdings hatte er in der dritten Runde einen haarsträubenden Zeitnotkrimi zu überstehen, in dem er seinen Gegner mehr mit den Fingern als den Figuren mattierte. Thomas Reich hatte zu diesem Zeitpunkt gegen den Landshuter Michael Nurbekoglu ein Remis, es sollte sein einziges werden, abgegeben. Er musste daher in Runde 5 gegen Peter Schmidt unbedingt gewinnen. Der Landshuter investierte wieder viel Bedenkzeit doch diesmal verließ ihn das Glück, Thomas Reich stibitzte ihm einen Turm und gewann die Partie. Danach war der Münchner nicht mehr zu bremsen. Er siegte auch in den folgenden vier Partien und gewann verdient das Turnier. Peter Schmidt sicherte sich aber durch solides Spiel den zweiten Platz. Den dritten Platz auf dem Stockerl erklomm Aco Alvir, der nur gegen die Erstplatzierten verlor, aber sonst immer voll punkten konnte. Bester Spieler des SK Landshut war Andreas Strangmüller auf Platz 7 mit ausgezeichneten 6 Punkten. Auch die übrigen Landshuter dürfen mit Ihren Leistungen zufrieden sein, auch wenn vielleicht die eine oder andere Chance verpasst wurde.