Hamburger Schachspieler
dominierten.
Am Wochenende 5. und 6.Mai richtete der
Gehörlosen Sportverein Landshut die diesjährigen Deutschen Meisterschaften im
Blitzschach aus, welche unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt
Landshut Herrn Hans Rampf im Tanzsaal der Sportgaststätte des ETSV 09 Landshut
durchgeführt wurden. Dank der Unterstützung durch den Schachklub Landshut, welcher die
digitalen Schachuhren und Spielgarnituren zur Verfügung stellte, konnte der ausrichtende
GSV Landshut die Veranstaltung gut über die Bühne bringen.
Am Samstag fanden die Einzelwettbewerbe
statt, wozu sich 32 Teilnehmer einfanden. In den Qualifikationsrunden
für die Meisterklasse und die A-Klasse wurden die Teilnehmer in 3 Gruppen ermittelt. Die
Besten vier in den 3 Gruppen spielten dann in der Meisterklasse den Titel aus. In der A-Klasse kämpften 16 Teilnehmer um den
Besten Titel.
In allen drei Gruppen der Qualifikation
erwiesen sich die Hamburger unter Führung von Sergey Salov überlegen.
In der Meisterklasse,
der Besten 12 dominierten die Hamburger klar und belegten die ersten vier Plätze. Es
gewann Titelverteidiger Sergey Salov vor Mohammadreza Ghadimi, Dieter Jentsch und Olaf
Hoyer. Erst auf Platz 5 folgten die Konkurrenten aus Berlin, Dresden, Halle und
Braunschweig.
In der A-Klasse holte sich der Berliner Jürgen Heidenreich den
Meistertitel. Er gewann vor Karl-Heinz Kleemann (Halle) und Stefan Krause (Dresden).
Eine hervorragende Leistung brachte Volker
Mayer vom veranstaltenden GSV Landshut, welcher sich den 7.Platz erkämpfen konnte. Neben
Volker Mayer konnten sich auch Sebastian Ladstätter und Richard Hack für das A-Finale
qualifizieren. Sie belegten hier die Plätze 12 und 16.
Im Mannschaftswettbewerb am
Sonntag holte sich das Team des Hamburger GSV überlegen den Titel vor dem Berliner GSV
und dem Dresdner GSV.
Das Team des Gastgebenden GSV Landshut,
welches erstmals teilnahm musste sich mit Platz 7 und der Roten Laterne
begnügen. Es war aber vom Auftreten her und in der Optik das Beste, zumal es als einziges
Team in einheitlichem Vereinsdress teilnahm.
Ein Wermutstropfen war an beiden Tagen die überlange Verzögerung der Spielbeginne,
welche durch unzureichende Kompetenz mit dem Computergestützten Programm und der
Vorbereitung durch die Leitung der Fachsparte auftrat. GP.
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