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Deutsche
Schnellschacheinzelmeisterschaft in Geiselhöring |
(ek) Am 22. und 23. September finden in Niederbayern
in der Stadt Geiselhöring im Pfarrsaal der katholischen Kirche St. Peter am
Viehmarktplatz 14 die 38. Deutschen Schnellschachmeisterschaften der Männer und Frauen
statt. Erstmals in der Geschichte dieser Meisterschaft finden die
Schnellschachmeisterschaften der Männer und Frauen gleichzeitig statt. Ausrichter ist die
Schachabteilung des TV Geiselhöring mit ihrem Organsiationsteam unter Abteilungsleiter
Werner Schubert.
28 Teilnehmer starten bei den Männern. Bei den Männern spielen acht internationale
Meister und 12 nationale Fidemeister mit. Mit dabei ist auch der Titelverteidiger aus dem
Vorjahr und internationale Meister Hagen Poetsch vom Wiesbadener SV und sein ewiger Rivale
und letztjähriger Zweitplatzierte internationale Meister René Stern vom SK König Tegel
Berlin. Den niederbayerischen Schach-Bezirksverband vertreten dabei der Spielleiter des
Schach-Bezirksverbands Niederbayern Werner Schubert und Michael Popp, beide vom TV
Geiselhöring. Ihnen werden aber im Feld der deutschen Schachelite nur Außenseiterrollen
eingeräumt.
Bei den Frauen starten 23 Teilnehmerinnen, darunter sind sieben nationale
Fidemeisterinnen. Titelverteidigerin Sandra Ulms von der Schachgemeinschaft Leipzig strebt
ihren vierten Titel in Folge an. Den Titel wollen ihr natürlich unter anderen die starken
nationalen Fidemeisterinnen Dr. Anita Stangl vom FC Bayern München und Birgit Brendel vom
SC Frankfurt-West streitig machen. Niederbayern wird durch Regina Heyne vertreten, die
für den FC Bayern München startet.
Gespielt werden elf Runden im Schweizer System, am Samstag ab 13 Uhr die ersten sechs und
am Sonntag ab 9 Uhr noch die restlichen fünf Runden. Die Bedenkzeit für jeden Spieler
beträgt 25 Minuten. Die Spielleitung liegt in den bewährten Händen des Internationalen
Schiedsrichters Ralph Alt. Die Schirmherrschaft hat der erste Bürgermeister der Stadt
Geiselhöring Bernhard Krempl übernommen. Zuschauer werden dabei vollkommen auf ihre
Kosten kommen. Der Eintritt ist frei. Auch für die Verpflegung mit Getränken und kleinen
Brotzeiten ist ausreichend gesorgt. Die Siegerehrung wird voraussichtlich am Sonntag um 15
Uhr stattfinden. Da im Schweizer System immer die jeweils Punktbesten im Laufe des
Turniers aufeinandertreffen, ist es für die Zuschauer einfach zu sehen, wer gerade vorne
liegt. Auch der Preisfonds ist einer Deutschen Meisterschaft angemessen, er bewegt sich
bei den Männern und Frauen jeweils gleich bei 1200 Euro. Im Gegensatz zu anderen
Sportarten gibt da keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern. |
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